Es
gibt nur drei Arten der Bewegung im dreidimensionalen Raum
Auf
und ab, hin und her und die Drehbewegung um die eigene Achse. Letztere kann auch als „Ich Bin“ Drehbewegung des erwachten
Bewusstseins in Form einer Spirale aufgefasst werden. Zwei Richtungen sind möglich: Die einwickelnde Bewegung und die aufdröselnde Entwicklung des
Raums.
Jede Bewegung
im Raum lässt Zeit entstehen. Erwachtes Bewusstsein setzt sich in
Bewegung erzeugt damit Zeit. Der Punkt an dem es (in der Schöpfung)
angekommen ist stellt den Gegenwartspunkt dar.
Jetzt
können wir die Vorstellung verstehen, warum der Gegenwartspunkt für das Bewusstsein immer der Mittelpunkt der Schöpfung sein
muss. Wir alle leben einzig und allein nur in der Gegenwart. Die
Gegenwart ist zeitlos, denn ich kann der Gegenwart keine Zeiteinheit
zuordnen. Die Vergangenheit ist ebenfalls zeitlos. Alles existiert im
Vergangenen nebeneinander. Ich kann Ereignisse aus meiner Kindheit im
Augenblick abrufen, genauso wie den gestrigen Tag. Jeden Ort und
jedes Ereignis in meiner Vergangenheit kann ich in Null-Zeit
besuchen.
Zeit
existiert für mich nur in der Zukunft.
Das individuelle Bewusstsein macht sich auf den Weg, das hyperdimensionale Quantenbewusstsein, (seine Ur-Quelle) wieder zu entdecken und zu ergründen. Es muss sich daher aus seiner bisher
starren Position wegbewegen. Nur aus Materie kann Bewegung entstehen und nur in der Materie kann Bewegung entstehen. Nur aus Materie kann das
Phänomen Zeit entstehen. Jeder Prozess, der in einem dreidimensiomalen, materiellen Umfeld startet, setzt seine eigene Raum-Zeit in Gang.
Doch was ist Materie überhaupt?
Prof. Hans-Peter Duerr schrieb dazu in einem
Beitrag für die Zeitschrift „Tattva Viveka“ folgendes:
“Ich habe mein ganzes Forscherleben damit verbracht, zu untersuchen, was tatsächlich hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach, wenn auch überraschend: Es gibt gar keine Materie! Ich habe somit fünfzig Jahre nach etwas gesucht, was es gar nicht gibt. ‘Der arme Kerl’, denken Sie jetzt vielleicht, ‘hat fünfzig Jahre seines Lebens an etwas drangegeben, was es gar nicht gibt.’ Doch ich kann Ihnen versichern, dass es sich gelohnt hat, den weiten Weg zu gehen. Zu sehen, dass das, von dessen Wirklichkeit alle überzeugt sind, am Ende gar nicht existiert, ist eine erstaunliche, geradezu phantastische Erkenntnis.
Was aber macht ein Naturwissenschaftler, wenn er plötzlich erkennt, dass es das, was als die Grundlage der Naturwissenschaft gilt – nämlich Materie, die wir alle greifen können – gar nicht gibt? Dass diese Wirklichkeit eine völlig andere ist, als wir bislang annahmen? [...]
Mich führte dies zu der Einsicht, dass wir wieder die spirituelle Dimension unserer Existenz erkennen müssen, die wir verdrängt haben. (…) Was wir am Ende allen Zerteilens vorfanden, waren keine unzerstörbaren Teilchen, die mit sich selbst identisch bleiben, sondern ein feuriges Brodeln, ein ständiges Entstehen und Vergehen, etwas, das mehr dem Geistigen ähnelt – ganzheitlich, offen, lebendig“.
Wenn Materie aus 99,9% leerem Raum besteht und nur aus 0,1% Stofflichkeit, Könnte es dann sein, dass 99,9% viel wichtiger für unsere Existenz sind, als 0,1%?
Hier noch ein weiterführendes Video: Unbedingt anschauen!
https://www.youtube.com/watch?v=_W2770mtzvI
Dazu etwas mehr im nächsten Beitrag.
Bleibt im Heil und genießt eure Zeit
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